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Benjamin Eisenberg · Reden zur Plage der Nation – Neujahrskabarett

Freitag, 22. Januar 2027 | 19:30 Uhr

Benjamin Eisenberg geht in die Offensive. Seine Waffe: Humor. Witzig, satirisch, mitunter nachdenklich richtet er in seinem aktuellen Programm seine Spitzen gegen Regierung und Opposition, gegen die Medien und Demokratiefeinde jeglicher Couleur sowie gegen den ganz normalen Alltagswahnsinn. Volksvertreter ohne Abschlüsse diskutieren über die Bildungsmisere; das Verkehrsnetz liegt in seinen letzten Zügen, und hinter jeder Ecke lauert die Banalität des Blöden. Doch statt zu nörgeln oder zu lamentieren, hält der Kabarettist aus dem Ruhrgebiet lieber positiv dagegen, denn Kritik und Witz schließen einander nicht aus. Was soll man auch anderes machen, wenn die Polit-Riege regelmäßig so schöne Ziele abgibt und ständig neue Vorlagen liefert? Dabei streut der Bottroper mit Vergnügen Parodien ein und lässt die Habecks und Lauterbachs genauso zu Wort kommen wie ehemalige Polit-Promi-Größen, die noch gerne etwas zu sagen hätten. Selbstverständlich kommen auch Boulevard-Themen und die Ergüsse der sogenannten sozialen Medien nicht zu kurz. Eisenberg hat vor dem Zeitgeist jedenfalls keine Angst, sondern nimmt den komischen Kampf gerne auf.

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Seit fünfzehn Jahren lädt Benjamin Eisenberg in seiner Heimatstadt Bottrop zum „Neujahrskabarett“, einer Kleinkunst-Mix-Show zum Jahresbeginn, die Rückblicksthemen und das Beste aus den Programmen seiner Gäste vereint. Mittlerweile ist die Show in verschiedenen NRW-Theatern sowie in Hamburg und Hannover etabliert und hat in dieser Spielzeit ihre Detmold-Premiere, und zwar am Freitag, dem 22.01.2027. Zusammen mit seinen Kleinkunst-Kollegen möchte Eisenberg den Zuschauern einen humorvollen Einstieg ins neue Jahr bescheren. Über Vergangenes kann gelacht werden, und Zukünftiges wird heiter erwartet. Der Kabarettist aus „Innovation City“ hat die aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft dabei stets im Visier und bringt immer wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinen multimedialen Rundumschlag mit ein. Um dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend aus Stand-Up-Comedy, Polit-Satire, witziger Poetry und Musikkabarett zu bieten, hat er ganz unterschiedliche Bühnen-Kollegen dazu eingeladen.

Stammgast ist Klavierkabarettist Matthias Reuter, dessen Lieder und Texte gerne im WDR-Hörfunk gespielt werden. Der „Elton John aus Oberhausen“ präsentiert nicht nur witzige Geschichten aus seinen Büchern und skurrile jazzige Lieder am Klavier, sondern hat auch oft seine Gitarre im Gepäck. Derzeit tourt er mit seinem Solo „Ich bin noch gut!“. Denn das garantiert er in Zeiten von KI. Seine Texte beinhalten Ansichten, die kein Computer je teilen würde. Wahrscheinlich hat er auch einige seiner neuen 60-Sekunden-Gedichte dabei, in denen er Klassiker wie „Wilhelm Tell“ oder „Stirb langsam“ zusammenfasst. – Mit seinem Motto „positiv dagegen“ hat Reuter in den letzten Jahren schon so manche Auszeichnung abgeräumt: „Tegtmeiers Erben“ (2011), der „Dresdner Satirepreis“ 2019 (Jury- u. Publikumspreis) oder der „Herborner Schlumpeweck“ (2020) sind nur einige davon.

Ebenfalls mit dabei ist der Bochumer Musikkabarettist Christian Hirdes. Seit rund 30 Jahren ist der gebürtige und überzeugte Ruhrpottler nunmehr auf Comedy- und Kabarettbühnen aktiv, gewann einst renommierte Kleinkunstpreise wie den „Prix Pantheon“ und die „St. Ingberter Pfanne“ und begeisterte bei „TV total“ mit seinen wortwitzigen Geschichten über „Lisa und ihre vier chinesischen Freundinnen“. 2024 erschien sein Buch „Komischer Poet“ mit dem symptomatischen Untertitel „Sprachspielschäden aus fünf Dekäden“, aus dem er das ein oder andere Kleinod zum Besten geben wird. Hirdes ist zudem Fußballfan und wird auch dieses weite Feld im Rückblick sicherlich leidenschaftlich beackern.

Vierte mit im Bunde ist Dagmar Schönleber, die immer eine gern gesehene Gästin ist in Formaten wie „Ladies Night“ (ARD) oder „Schlachthof“ (BR). Sie kommt mit Ausschnitten aus ihrem Erfolgsprogramm: „Endlich 50! So jung brechen wir nicht mehr zusammen“. Viele von uns können keine Bewegung mehr ohne Geräusch machen, und bei manchen werden die Arme zu kurz, um das Großgedruckte zu lesen. Die gebürtige Ostwestfälin weiß: Die zweite Halbzeit des Lebens will nicht mit schlechten Kalendersprüchen vertrödelt werden, darum müssen wir in Sachen Selbstverwirklichung schnell entscheiden: Weltrettung oder Weinprobe? Und wie erhält man sich die Lebensfreude trotz des offensichtlichen Verfalls? Wir tragen alles mit Würde – außer beige! In Worten und Musik aller Art verbindet die Wahl-Kölnerin in ihrer ganz eigenen Art Klug- und Albernheit und verkündet: Es ist immer noch alles machbar, denn Ü50 bedeutet doch: Ab jetzt sind wir Goldstandard!

Details

  • Datum: Freitag, 22. Januar 2027
  • Zeit:
    19:30 Uhr
  • Veranstaltungskategorie:

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