Programm 2020/2021

Hennes Bender
Ⓒ Menazoo

Freitag, 9. Oktober 2020 | 19:30 Uhr | Hennes Bender (Kabarett)

»Ich hab nur zwei Hände!«

Hennes Bender ist ein Freund vieler Worte. Daran hat sich auch in seinem neuesten Programm nichts geändert. Und wieder stellt er sich ohne Punkt und Komma den großen Fragen des Lebens: Lästern Alexa und Siri hinter meinem Rücken über meinen Haaransatz? Ist die Cloud, in der ich meine Daten lagere, wirklich eine Wolke oder nur ein anderer Computer? Wozu eine Vorratsdatenspeicherung, wenn ich ein Langzeitgedächtnis habe? Und überhaupt: Sollte eigentlich nicht alles leichter sein als vorher? Stattdessen jonglieren wir unser Leben zwischen iPad, Thermomix und Staubsaugerroboter und haben trotzdem weniger Zeit als vorher. Inzwischen bricht der öffentliche Nahverkehr zusammen, die Regierung meldet kollektive Arbeitsverweigerung, und im Internet wird nur noch gehasst! Und dann der Moment, an dem man an sich hinabschaut und feststellt: Ich hab nur zwei Hände! Und die sind einem dann auch meistens noch gebunden!

Nur mit einem Mikrofon bewaffnet, stellt sich Hennes Bender, einer der langlebigsten und dienstältesten Stand-Up-Komiker Deutschlands, vor sein Publikum und demonstriert auf seine eigene, sprachverliebte und quirlige Art, dass Widerstand nicht zwecklos ist. Kleiner Mann, große Klappe und viel dahinter. Hennes Bender ist wieder zurück. Aber so was von.

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Herr Momsen

Freitag, 13. November 2020 | 19:30 Uhr | Detlef Wutschik (Puppenspieler)

Herr Momsen: »Schaum vorm Mund«

Werner Momsen: Wer ihn näher kennt, hat es schnell vergessen, doch es stimmt: er ist eine Puppe. Nicht aus einer Eizelle geschlüpft, sondern aus einem Schaumstoffblock geschnitten. Eine höchst lebendige Puppe allerdings. Fremdbestimmt zwar, aber dennoch viel freier als der schwarze Begleiter, der immer hinten drin steckt. Er spricht zwei Sprachen fließend: Norddeutsch und Niederdeutsch. Norddeutsch sogar so gut, dass es auch Süddeutsche verstehen.

»Wenn man mich fragt warum ich reise, antworte ich: Ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht, wonach ich suche.« Das hat schon im 16. Jahrhundert ein französischer Philosoph von sich gegeben und gilt zumindest bei Werner Momsen noch immer! Neben ihm auf dem Schreibtisch liegen schon wieder zwanzig Urlaubskataloge. Lisbeth war im Reisebüro, und nun soll er sagen, wo er hin will. Also nicht in diesem, sondern im nächsten Jahr! Woher soll er denn jetzt schon wissen, wo er nächstes Jahr im Sommer seine Zeit verbringen will? Das weiß er meist einen Tag im Voraus ja noch nicht. Lisbeth aber auch nicht. Wie soll man da eine Reise buchen, bei der man in über einem Jahr auch noch Spaß hat?

Ein Programm zu den schönsten Wochen des Jahres, die für so manches Paar auch zu den letzten Wochen des Jahres werden.

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Ⓒ Max Schwarzlose
Antje Rietz & Band
Ⓒ Max Schwarzlose

Freitag, 11. Dezember 2020 | 19:30 Uhr | Antje Rietz & Band (Musikkapelle)

»Halleluja, mein Engel«

Antje Rietz mit ihrer wandelbaren Stimme bewegt sich als Sängerin stilsicher durch die unterschiedlichen Genres des Swing, Rock'n'Roll und Schlagers. Die große Galabühne ist dabei ebenso ihr Zuhause wie der gemütliche Jazzclub oder die Bar nebenan. Als Musikantin bereichert sie Konzerte mit dem eleganten Sound ihrer Trompete. Das Instrument ist seit dem 12. Lebensjahr ihre „atemberaubende“ Begleitung.

Charmante Conférencen und temperamentvolle Showeinlagen beherrscht Antje Rietz ebenso wie die gefühlvollen Zwischentöne und das leise Augenzwinkern. Wenn sie obendrein anfängt zu jodeln, möchte man mit ihr über sämtliche Tonleitern in Dur und Moll zum Gipfelkreuz des vergnügt-verrückten Entertainments klettern.

Die drei Vollblutmusiker an Schlagzeug, Bass und Piano und das sympathische Multitalent schwingen sich in den azurblauen Himmel des evergreenen Schlagers, der goldenen Swingklassiker und des Rock'n'Roll. Beflügeln lassen sie sich dabei nicht nur von Harry Belafonte, Caterina Valente, Elvis Presley oder Herb Alpert. Sie swingen, singen, trompeten, jodeln und amüsieren sich und ihre Gäste virtuos durch einen retrostylischen Abend des guten Tons. Gemeinsam mit ihrer Band setzt Antje Rietz einem festlichen Abend mit musikalischer Brillanz das Sahnehäubchen auf.

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vocaldente

Freitag, 15. Januar 2021 | 19:30 Uhr | vocaldente (a cappella-Gesang)

»in the air«

vocaldente sind zurück mit frischem Wind! Das preisgekrönte Vokalquintett aus Hannover nimmt uns mit in schwindelerregende Höhen, hoch hinaus! Egal, ob ihre Melodien „über den Wolken“ schweben oder die Hände zum Rave „up in the air“ sind, vocaldente zeigen eine Bandbreite aus luftigen Harmonien und perfektem Satzgesang, so dass die Laune ordentlich steigt! Von Comedian Harmonists bis Taylor Swift, die fünf Sänger beherrschen ihre vokalen Luftsprünge ohne Netz und doppelten Boden und reißen mit ihrem natürlichen Klang zu Begeisterungsstürmen hin. Also den Atem anhalten, denn da liegt gewaltig was in der Luft!

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Moritz Netenjakob
Ⓒ Britta Schüßling

Freitag, 19. Februar 2021 | 19:30 Uhr | Moritz Netenjakob (Kabarett)

»Das UFO parkt falsch«

Der Grimmepreisträger und Bestseller-Autor präsentiert seinen perfekten Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren: UFO-Attacke wird von Grönemeyer, Lindenberg und Calmund abgewehrt … Fußballreporter erzählt Hänsel und Gretel … Blick in die Zukunft: Berliner Runde 2021 … Netenjakobs erster und letzter Auftritt auf einer „Damensitzung“… Kulturen-Clash: Deutsche Intellektuelle, türkische Fundamentalisten und sehr viel Alkohol …

Wer Moritz Netenjakob noch nicht kennt, hat bestimmt schon über seine Texte gelacht – in den Sendungen „Switch“, „Wochenshow“, „Stromberg“ oder „Pastewka“. Und wer ihn kennt, weiß längst, dass intelligenter Humor und Lachtränen bei ihm zusammen gehören. Für die Augen: Eine One-Man-Show. Für die Ohren: Ein großes Ensemble.

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Lars Redlich

Freitag, 19. März 2021 | 19:30 Uhr | Lars Redlich (Kabarett)

»Lars but noch least«

Der Thermomix unter den Kleinkünstlern: Er singt, swingt, springt von der Sopran-Arie in den Hip Hop, mimt den Rocker, die Diva, zückt die Klarinette für eine Klezmer-Nummer, textet Hits wie „Mandy“ oder „Ladies' Night“ brüllend komisch um und unternimmt einen zweistündigen Frontalangriff auf die Lachmuskeln! Seine eigenen Songs zeugen von Phantasie und grandiosem Humor, wie etwa das Lied über „Schorsch, die einzelne Socke“, die ihren Partner bei 60 Grad verliert.

Herrlich, wie sich der Musical-Star (Grease, Rocky Horror Show, Disney in Concert u.v.m.) selber auf die Schippe nimmt, am Klavier zusammen mit dem Publikum ein Medley aus zugerufenen Songs improvisiert und z. B. Whitney Houston in „I will always love you“ perfekt parodiert – oder ist es gar eine Hommage?

»Lars but not least!« – ein einzigartiges Zusammenspiel aus Show, intelligenter Comedy und Musikkabarett, das dem Zuschauer kaum Zeit zum Durchatmen lässt! Kein Wunder, dass Lars Redlich innerhalb kürzester Zeit mit diversen renommierten Kleinkunstpreisen überhäuft wurde.

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Funke & Rüther

Freitag, 16. April 2021 | 19:30 Uhr | Funke & Rüther (Kabarett)

»Was machen wir hier?«

Nach ihrem 30. Bühnenjubiläum im Sommer 2018, das einiges Aufsehen und noch mehr Begeisterung erregte, präsentieren Münsters Vorzeigekabarettisten Funke & Rüther ihre Highlights aus 30 Jahren kabarettischer Zusammenarbeit.

Jenseits von abgehobener Politikerschelte und geistig tiefer gelegter Comedy führen Funke & Rüther den Zuschauer vom Kleinsten ins Größte, vom Privaten ins Politische, vom Frühstücksbrötchen zur Religion und wieder zurück, und das alles mit einer Komik, „die selbst einen Stuhl zum Lachen bringen würde“ (Schwäbische Allgemeine). Betritt der Kabarett G2-Gipfel die Bühne, gilt: Ein Lang (Rüther), ein Kurz (Funke), danach fühlt man sich besser! Garantiert mit Risiken und Nebenwirkungen.

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