Programm 2019/2020

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Frank Lüdecke

Freitag, 11. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | Frank Lüdecke (Wortkabarett)

»Über die Verhältnisse«

Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heißt es noch „Familie“? Oder bereits „WhatsApp-Gruppe“? Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen?

Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa – all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: Es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino! Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab. »Über die Verhältnisse« ist hintersinniges Kabarett und trotzdem witzig und unterhaltsam. Nein, das muss kein Gegensatz sein.

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basta

Freitag, 15. November 2019 | 19:30 Uhr | basta (a-cappella-Band)

»In Farbe«

basta entwickelte sich aus den a-cappella-Gehversuchen der Schulfreunde René Overmann und William Wahl. Die beiden hatten schon als Teenager zusammen Musik gemacht und ihr Taschengeld während Schulzeit und Studium mit a-cappella-Musik aufgebessert. In unterschiedlichen Formationen sang man, meist zu viert, eher nebenher, bis eines schönen Tages die damalige Besetzung beschloss, ein eigenes Bühnenprogramm mit eigenen Liedern auf die Beine zu stellen. Es folgten Fernsehauftritte, u. a. ein Gastspiel als Barbara Schönebergers Hausband im Comedy-Champ-Wettbewerb des ZDF und vor acht Millionen Zuschauern in der von Jörg Pilawa moderierten PISA-Show. 2006 sendete der WDR die erste Staffel bastas eigener TV-Show »,... und basta!« – deutschlandweit einzigartig für eine Musikgruppe. Der WDR produzierte danach zwei weitere Staffeln à sechs Folgen, u. a. mit Eckart v. Hirschhausen und Ingo Appelt. Zur EM 2008 machte sich der Song »Spielerfrauen« auf die Reise. 2009 konzertierten basta, die seit ihren Anfängen kontinuierlich um die 100 Konzerte im Jahr geben, mit Unterstützung des Goethe-Institut erstmals in China, wo sie begeistert empfangen wurden. Mit Arndt Schmöle als neuem Bass ging es auf »Wiedersehen macht Freude«-Tournee. Mit von der Partie nun ist der neue Bariton Hannes Hermann, a-cappella-Fans von seiner Band »High Five« noch bestens bekannt.

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Pop-Up

Freitag, 6. Dezember 2019 | 19:30 Uhr | Pop-Up (a-cappella-Vokalensemble)

Weihnachten mit »Pop-Up«

»Pop-Up« heißt das 30-köpfige a-cappella-Vokalensemble der Hochschule für Musik Detmold, das Popsongs, Jazzstandards, Songwritertitel singt und auch vor Folklore nicht zurückschreckt. Die Mitglieder der Gruppe studieren in den Fachbereichen Schulmusik, Gesang, Tonmeister und Musikpädagogik. »Pop-Up« hat Spaß an Rhythmus, vokalen Klanglandschaften, farbigen Harmonien und sucht das musikalische Miteinander. Im Zentrum der Arbeit stehen interessante Arrangements für Chor und stilistische Offenheit für gute Musik.

»Pop-Up« wurde 2010 von seiner Leiterin Anne Kohler gegründet und gewann 2012 den Förderpreis Junge Kunst der Volksbank Paderborn/Höxter. Das Ensemble nahm 2013 an der Voc.Cologne und dem Aarhus Vocal Festival (DK) teil und sang im Juni 2014 als Background-Chor der Rolling Stones in der Düsseldorfer Esprit Arena vor über 50.000 Zuhörern.

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Philipp Weber

Freitag, 24. Januar 2020 | 19:30 Uhr | Philipp Weber (Wortkabarett)

»WEBER No5: Ich liebe ihn!«

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist, warum machen wir da mit? Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm »WEBER N°5: Ich liebe ihn!« ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut, dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

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Christoph Sieber

Freitag, 21. Februar 2020 | 19:30 Uhr | Christoph Sieber

»Mensch bleiben«

Das Gute vorweg: Christoph Sieber ist sich mal wieder treu geblieben. In »Mensch bleiben« hat er erneut das aufgeboten, was ihn ausmacht: den schonungslosen, satirischen Blick auf Politik, Kunst und Gesellschaft. Sieber gelingt mit seinen bitterbösen Texten eine gnadenlose Sicht auf unsere Zeit: Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen, schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld anvertrauen? Was wird man über uns sagen in 20, 30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch? Doch Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite, die uns lachen lässt über unser Dasein und so einen eindrucksvollen und begeisternden Kabarettabend schafft. Das Leben ist unzumutbar, aber mit Christoph Sieber lässt sich diese Zumutung vorzüglich ertragen. Rechnen Sie mit dem Schlimmsten. Er wird es übertreffen.

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Jörg Jará

Freitag, 20. März 2020 | 19:30 Uhr | Jörg Jará (Bauchredner)

»Puppen-Therapie«

Auch Puppen haben Probleme … Herr Jensen verzweifelt an den neuen Medien, Olga vermisst ihren Verehrer, und Herr Niemand hat so viele kleine Wehwehchen, dass er vergessen hat, was ihm eigentlich fehlt. Gut, dass im Puppenkosmos auch andere zu Wort kommen: Psychologie-Professor Jensen gibt Tipps, Ex-Knacki Lutz-Maria punktet mit einer Entspannungsübung, und Telefonseelsorgerin Helene Sommer löst Konflikte live im Publikum.

Jörg Jará macht aus der Puppen- eine Gruppentherapie, bei der sich die Zuschauer bestens amüsieren. Lachen ist eben die beste Medizin. Ein Abend voller witziger Dialoge und absurder Momente – Puppencomedy pur!

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Dr. Florian Ilgen

Freitag, 24. April 2020 | 19:30 Uhr | Dr. Florian Ilgen (Gedankenleser)

»Glücksmoment«

Warum tun wir genau das, was wir tun? Weil wir es denken! Bewusst oder unbewusst. Unsere Gedanken bestimmen permanent unseren Alltag. So erleben wir besonders schöne Momente des Glücks. Das sieht man uns sehr einfach an. Doch wie können wir die Gedanken anderer Menschen lesen und unser eigenes „Glück“ herausfordern, damit das Besondere passiert?

Der Gedankenleser Dr. Florian Ilgen verblüfft und begeistert sein Publikum mit unerklärlichem Gedankenlesen. Dabei bedient er sich gekonnt der Signale der Körpersprache, der non-verbalen Kommunikation und seiner Intuition. So erahnt er geheime Bilder in den Köpfen der faszinierten Zuschauer, offenbart den Namen einer nur gedachten Person oder sogar ein Geheimnis, welches keiner kennen kann.

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